Häufig gestellte Fragen und ihre Antworten

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1. Was bedeutet Eigenblut-Therapie?

Die Eigenblutbehandlung ist ein altes, seit mehr als 100 Jahren angewandtes Heilverfahren. Man entnimmt Blut aus einer Vene und spritzt es unverändert intramuskulär (in den Gesäßmuskel) ein.
Oder aber man entnimmt eine kleine Menge Blut aus der Vene und bereitet es homöo-pathisch weiter auf. Dieses aufbereitete Blut wird dann entweder eingenommen oder wieder eingespritzt.
Als dritte Möglichkeit kann das Eigenblut speziell aufbereitet werden durch Bestrahlung mit UV-Licht, Ozonisierung und/oder Verschüttelung oder alle Methoden gleichzeitig.

2. Warum wird das Eigenblut mit UV-Licht bestrahlt?

Die Bestrahlung bewirkt eine biochemische Änderung der weißen und roten Blutkörperchen, aber auch den Blutplättchen. Es kommt dadurch zu einer Auslösung von günstigen Heilreizen, die sich auf den Stoffwechsel und die Durchblutung positiv auswirken.
 

3. Bei welchen Krankheiten wendet man die Eigenblutbehandlung an?

- Mangelnde Abwehrkräfte und dadurch ausgelöst sich wiederholende Infekte im Bereich Hals, Nase, Bronchien, Nasennebenhöhlen, Blase, aber auch bei akuten schweren Infekten (Lungenentzündung, schwere Grippe, Furunkel, Eiterungen, Karbunkel, Blutvergiftung).

- Bei Allergien (insbesondere Heuschnupfen, Asthma bronchiale, spastische Bronchitis)

- Hauterkrankungen, Ekzemen, Neurodermitis

- Zur Nachbehandlung bei Krebsoperierten/-Bestrahlten

- Autoaggressionskrankheiten.
 

4. Wieviele Behandlungen sind notwendig, bis sich ein Erfolg einstellt?

Je nach Art, Dauer und Stärke der zugrundeliegenden Erkrankung, die behandelt werden muss, ca. 5-15 Behandlungen.
Die Zeitabstände zwischen den einzelnen Behandlungen sind abhängig von der bestehenden Grundkrankheit und der Reaktion des Patienten auf das angewandte Eigenblut.
 

5. Welche Nebenwirkungen hat eine Eigenblutbehandlung?

In den allerwenigsten Fällen kann es zu Beginn der Behandlung zu einer vorübergehen-den scheinbaren Verschlechterung kommen, indem beispielsweise ein Schnupfen stärker wird oder sich die Haut stärker rötet. Das sind Zeichen, dass die Behandlung anspricht. Ansonsten gibt es keine Nebenwirkungen.
 

6. Wie hoch sind die Erfolgschancen?

Diese sind abhängig von der Art der Vorerkrankungen, der aktuellen Erkrankung, der aktuellen Therapie, (z.B. Cortison).
Bei einer richtig gewählten Eigenbluttherapie sind die Erfolgschancen bei 50 % der Patienten sicherlich als gut bis sehr gut zu bezeichnen; bei 30 % als mittelmäßig und zwischen 10 bis 20 % Versager.  

7. Können Cortison oder Antiallergika während der Eigenbluttherapie weggelassen werden?

Die Medikamente, die schon vor Beginn der Eigenblutbehandlung eingenommen wurden, sollten anfangs noch weiter eingenommen werden. Später, bei Besserung der Beschwerden, wird die Dosis der chemischen Medikamente reduziert, bei anhaltender Besserung Versuch des Absetzens dieser Präparate.
 

8. Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Die privaten Krankenkassen übernehmen die Kosten meistens, die gesetzlichen Krankenkassen nicht.
 

9. Ist eine Infektion durch der Eigenblutbehandlung möglich?

Wie bei jeder anderen Spritzenbehandlung ist eine Infektion an der Einstichstelle möglich, aber sehr selten und ist nicht auf das gespritzte Eigenblut zurückzuführen.
 

10. Ist eine Eigenblutbehandlung gefährlich?

Nein, alle anderen Behauptungen entbehren jeglicher Grundlage.
 

11. Kann die Eigenblutbehandlung auch bei Kindern angewandt werden?

Ja, hierzu wird das Blut entweder aus der Fingerbeere oder aus der Ferse entnommen.
 

12. Mit welchen Verbesserungen kann ich nach einer Eigenblutbehandlung rechnen?

- Verbesserung der Abwehr und damit raschere Genesung bei akuten Erkrankungen

- Verminderung oder Ausbleiben von Allergien

- Dämpfung von Autoaggressionskrankheiten.
 

13. Wann wird die lokale Eigenurin-Behandlung eingesetzt?

Lokale Wundbehandlung, oder auch zum Gurgeln bei Rachenentzündungen.
 

14. Wird Eigenurin besser gespritzt oder geschluckt/gegurgelt?

Das Einspritzen von Eigenurin wirkt oft schlagartig, insbesondere bei nervlichen und hormonellen Störungen. Ebenso bei Allergien.
Das
Trinken von Urin erfordert einmal eine gewisse psychische Überwindung, andererseits ist nur durch eine länger dauernde Trinkkur mit einer Besserung zu rechnen.  

15. Wieso wird der Eigenurin gefiltert und nicht gekocht?

Beim Aufkochen würde die natürliche Zusammensetzung und Struktur des Urins, ähnlich wie bei dem Hinzufügen von Phenol verändert und die Wirkung abgeschwächt.
 

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