Welches sind die wichtigsten autologen Therapieverfahren? Native Eigenbluttherapie (NEB): 0,1 bis höchstens 10,0 ml Blut werden aus der Vene entnommen und dann mit oder ohne Zusätze in den Gesäßmuskel oder unter die Haut eingespritzt. Homöopathische Eigenbluttherapie: Dem Patienten wird in der Arztpraxis Blut abgenommen, das dann in der Apotheke oder in einem Labor homöopathisch aufbereitet wird. Das so gewonnene ’Medikament kann intra- oder subkutan (in oder unter die Haut) eingespritzt, oral (durch den Mund) eingenommen oder perkutan (in die Haut) eingerieben werden. Die Homöopathische Eigenbluttherapie wurde von der Arnsberger Kinderärztin Hedwig Imhäuser in den 50er Jahren eingeführt. Gegensensibilisierung: Hier wird das Serum des Patienten mit Zusatzstoffen versetzt und dann ebenfalls homöopathisch bearbeitet (Herstellung in einem speziellen Fachlabor). Eigenblut-Ozon-Therapie: Das Patientenblut wird mit einem Sauerstoff-Ozon-Gemisch vermischt und dann entweder in kleinen Mengen (1-5 ml) in den Gesäßmuskel oder in größeren Mengen (50-100 ml) als Infusion zurückgegeben. UVB / HOT: Das Patientenblut (meist 50 - 100 ml) wird mit ultraviolettem Licht bestrahlt und dann als Infusion zurückgegeben. Eigenblut-Therapie nach Höveler und Garthe: Eine kleine Menge Eigenblut wird mit Wasserstoffsuperoxid und anderen Stoffen versetzt, dann bestrahlt, gut durchgeschüttelt und elektrolytisch bearbeitet. Nach Ende der Bestrahlung werden 2-5 ml in den Gesäßmuskel eingespritzt. Autovakzine-Therapie: Keime werden aus dem Stuhl, Bronchialschleim oder anderen Ausscheidungsprodukten gezüchtet und dann als eine Art Impfstoff zubereitet, der in der Regel in die Haut eingespritzt wird; bei chronischen Entzündungen | ||
![]() | |